Rangolo

Gemeinsam priorisieren und entscheiden

einfach ▪ fair ▪ nachvollziehbar

So läuft eine Runde: Liste erstellen, teilen, abstimmen, entscheiden, protokollieren.

Kein Konto, keine Kosten, keine Cookies, keine Tracker.

Mit einer Vorlage loslegen:

In allen Vorlagen enthalten: der Konsens-Check – eine Frage am Schluss, die zeigt, wer den Entscheid mitträgt.

Code von der Leinwand? Mit Code teilnehmen

Kein Konto nötig Kostenlos Server in der Schweiz Keine Tracker, kein Cookie-Banner

Das Problem

Eine Stunde diskutiert – und am Ende entscheiden drei Stimmen.

Wer am lautesten redet, am längsten bleibt oder als Letztes spricht, prägt das Ergebnis. Nicht aus böser Absicht, sondern weil eine Diskussion nun mal so läuft.

Beispiel 1

Wohin fährt das Team?

Sechs Vorschläge im Chat, zwei Personen antworten, der Rest schweigt höflich.

Beispiel 2

Wie soll das Produkt heissen?

Alle finden alles „eigentlich okay“ – bis eine Woche später jemand sagt, sie sei nie gefragt worden.

Beispiel 3

Was bauen wir zuerst?

Die Reihenfolge im Backlog steht, aber niemand weiss mehr, wie sie zustande kam.

Deine drei Handgriffe

Angelegt in einer Minute, entschieden bis morgen früh.

1

Liste anlegen

Titel, ein paar Vorschläge, fertig. Rangolo schlägt dir das passende Verfahren gleich vor.

2

Link teilen

Ein unerratbarer Link ins Teamchat – oder der QR-Code an die Wand. Niemand muss sich anmelden.

3

Ergebnis ansehen

Jede Abgabe zählt gleich viel. Das Ergebnis siehst du, sobald du selbst abgestimmt hast.

Nachrechnen erlaubt

Warum das Ergebnis trägt.

Nichts daran ist magisch. Wer wissen will, wie gerechnet wird, klappt es auf.

Wie aus vier Reihenfolgen eine wird (Borda)

Bei vier Vorschlägen bekommt dein Platz 1 vier Punkte, Platz 2 drei, Platz 3 zwei, Platz 4 einen. Die Punkte aller Personen werden addiert – wer die höchste Summe hat, steht oben.

Der Vorteil gegenüber „jede Person eine Stimme“: Auch die zweite und dritte Wahl zählen. Eine Option, die für alle akzeptabel ist, schlägt eine, die von einer Minderheit geliebt und vom Rest abgelehnt wird.

Wenn Zustimmung nicht reicht: die Widerstandsabfrage

Jede Person bewertet jede Option unabhängig mit einem Widerstand von 0 („trage ich voll mit“) bis 10 („starker Widerstand“). Es gewinnt die Option mit dem geringsten Gesamtwiderstand.

Ab Widerstand 9 lässt sich kurz begründen. Diese Einwände erscheinen im Ergebnis – ein Veto ohne Begründung gibt es nicht.

Einigkeit sichtbar machen

Auf Wunsch zeigt jede Ergebniszeile, wie einig sich die Runde war: einig, geteilt oder umstritten. Ein knapper Sieg mit tiefer Spaltung sieht dann anders aus als ein knapper Sieg, bei dem alle nah beieinander lagen.

Mehr Transparenz lässt sich nachträglich nur einschalten, solange noch niemand abgestimmt hat – niemand soll rückwirkend Abgaben aufdecken können.

Privatsphäre

Deine Liste kennt nur, wer den Link hat.

Es gibt keine Anmeldung, keine öffentliche Übersicht und keine Suche. Wer den Link nicht hat, findet die Liste nicht – auch nicht zufällig.

Zwei Links, zwei Rollen

Der Teilnahme-Link geht ans Team. Der Ersteller-Link gehört dir allein und erlaubt Sperren, Zurücksetzen, Bearbeiten und Löschen. Er wird nur einmal angezeigt – bewahr ihn auf wie einen Schlüssel. Gerät er in falsche Hände, erneuerst du ihn, und der alte ist sofort ungültig.

Auf anderen Geräten weiterarbeiten

Deine Listen liegen in deinem Browser, nicht in einem Konto. Ein Mitnahme-Link überträgt sie auf ein zweites Gerät – die Daten stecken hinter dem #-Zeichen und erreichen den Server nie.

Keine Tracker, kein Banner

Rangolo bindet keine fremden Dienste ein, setzt keine Werbe-Cookies und misst keine Nutzerpfade. Deshalb gibt es hier auch nichts wegzuklicken.

Von selbst wieder weg

Listen werden nach einer festen Frist automatisch gelöscht. Was entschieden ist, muss nicht ewig herumliegen – exportieren kannst du das Ergebnis jederzeit.

Im Sitzungszimmer

QR-Code an die Wand, Ergebnis als Zieleinlauf.

Der Präsentationsmodus zeigt gross den Titel, einen QR-Code fürs Handy und einen sechsstelligen Code für Laptops. Die Wand zeigt live, wie viele dabei sind und abgestimmt haben – aber bewusst keine Zwischenstände.

„Runde abschliessen“ sperrt die Abstimmung und enthüllt das Podium. Der Moment gehört dem Raum.

Ehrlich gesagt

Was Rangolo nicht ist.

Bis 50 Vorschläge und 200 Abgaben pro Liste. Was mehr braucht, ist eine Umfrage – und dafür ist Rangolo nicht gebaut.

Keine geheime Wahl. Wer abgestimmt hat, ist sichtbar; die Identifikation läuft über einen im Browser gespeicherten Namen. Das ist ein Vertrauensmodell für Teams, kein Wahlsystem.

Keine vertraulichen Daten. Wer den Link hat, sieht die Liste – behandle sie entsprechend.

Gemeinsam priorisieren und entscheiden – ohne dass die lauteste Stimme gewinnt.